Grave Seasons erscheint am 9. März 2027: Farm mit Mörder
Grave Seasons hat endlich einen festen Release-Termin: den 9. März 2027. Publisher Blumhouse Games und Entwickler Perfect Garbage haben ihn Ende September 2026 bestätigt, nachdem ein früher geplanter August-Termin gekippt war und das Spiel kurzzeitig gar kein Datum mehr hatte. Erscheinen wird es für PC über Steam, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch, außerdem ist es über den Game Pass verfügbar.
Warum so viele Spieler hinschauen – laut Publisher stehen über 750.000 Steam-Wunschlisteneinträge zu Buche –, liegt an der Prämisse. Auf den ersten Blick wirkt Grave Seasons wie eine gemütliche Farmsimulation im Pixel-Look: Felder, Angeln, Bergbau, ein charmantes Bergdorf und ein Dutzend mögliche Romanzen. Darunter verbirgt sich ein übernatürlicher Serienmörder irgendwo in Ashenridge, und dir bleibt genau ein Spieljahr, um herauszufinden, wer es ist – und ob du ihn aufhalten willst.
Diese Wendung macht das Spiel zu einem der meistdiskutierten Cozy-Horror-Hybriden im Kalender. Im Folgenden erfährst du alles zu den bestätigten Plattformen und Launch-Details, wie Farmarbeit und Ermittlung ineinandergreifen, warum jeder Durchgang anders verlaufen soll und welche Fragen noch offen sind.
Release-Termin: 9. März 2027
Entwickler: Perfect Garbage
Publisher: Blumhouse Games
Genre: Storybasierte Farmsimulation mit übernatürlichem Horror
Plattformen: PC (Steam), PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch (auch im Game Pass)
Offizielle Website: blumhouse.com/games/grave-seasons
Eine Farmsimulation, in der die Ernte einen Zweck hat
Deine Figur ist ein entflohener Sträfling, der auf einem Hof ganz oben auf Ashenridges Berg neu anfangen will. Der Alltag ist vertraut: saisonale Pflanzen anbauen, sammeln, angeln, schürfen, kochen und craften, Werkzeuge und Gebäude verbessern und Waren im Ort verkaufen. Wer Coral Island gespielt hat, findet sich sofort zurecht.
Der Unterschied: Nichts, was du anbaust, ist reine Dekoration. Laut Perfect Garbage spielt die Ernte eine entscheidende Rolle beim Lüften der Geheimnisse des Ortes, und manche Rezepte ergeben okkulte Gegenstände, die das abwehren können, was die Bewohner verfolgt. Farmarbeit wird so zur Vorbereitung statt zum Selbstzweck – ein cleverer Weg, der gemütlichen Routine des Genres echte Konsequenzen zu geben.

Auf dem Hof am Berggipfel beginnt jede Ermittlung: Was hier wächst, wird später zur Zutat für schützende okkulte Gegenstände.
Ein Jahr, ein Mörder, viele Ausgänge
Jeder Durchgang wählt aus einem Pool von Kandidaten einen möglichen Mörder aus – jeder mit eigener Kampagne, eigenen Motiven, Methoden und Zielen. Im Laufe eines Spieljahres sammelst du Hinweise, erledigst Aufträge, um Vertrauen zu gewinnen, und brichst sogar in Häuser ein – lass dich bloß nicht erwischen. Du kannst versuchen, das nächste Opfer zu schützen, oder dem Chaos freien Lauf lassen; das Spiel merkt sich deine Entscheidungen, und Todesfälle schalten andere Geschichten frei als das Überleben.
Romanzen bringen eine weitere Ebene ins Spiel. Zwölf Bewohner lassen sich umwerben, und ja, die Person, mit der du anbandelst, könnte der Mörder sein. Ist das Jahr vorbei, endet diese Geschichte – dein Fortschritt auf dem Hof und bei der Einrichtung bleibt aber für die nächste Runde mit einem neuen Täter erhalten.

Der Winter bringt Neuschnee nach Ashenridge – und mitten im Ort einen frischen Tatort, den die Spielfigur untersuchen kann.
Ein Ort, gebaut zum Wiederspielen
Für ein Indie-Projekt ist der Umfang großzügig: über 30 Bewohner, mehr als 70 Innenräume, sieben große Gebiete vom Wald über die Minen bis zu Küste und Hafen sowie über 600 Gegenstände zum Sammeln oder Herstellen. Die Jahreszeiten verändern die Welt, und wer die Nacht durchmacht, lernt eine andere Seite des Ortes kennen. Weil der aktive Mörder und die überlebenden Bewohner beeinflussen, was du siehst, soll sich Ashenridge jedes Jahr anders anfühlen.
Stärken und offene Fragen
Die größte Stärke liegt auf der Hand: Kaum ein Farmspiel verleiht seiner Routine so viel erzählerische Spannung. Die Risiken heißen Tempo und Balance. Felder, Beziehungen und eine Mordermittlung in nur einem Jahr unter einen Hut zu bringen, könnte gehetzt wirken, und die Verschiebung vom August zeigt, dass das Team noch feilt. Die Einstufung „Mature 17+“ weist zudem auf Blut und Gewalt hin – die gemütliche Lebenssimulation, die der Grafikstil vermuten lässt, ist das also nicht.
Für wen lohnt sich der 9. März im Kalender?
Grave Seasons ist für alle, die den Aufbau einer Farmsimulation lieben, sich aber eine Geschichte mit Biss wünschen – besonders, wenn dir der niedlich-düstere Ton von Cult of the Lamb gefallen hat. Mit festem Termin, bestätigtem Game-Pass-Start und vier Plattformen gehört es zu den am leichtesten planbaren Releases 2027. Bis dahin ist ein gemütliches Farmspiel aus dem Urazon-Sortiment eine gute Gelegenheit, die eigene Fruchtfolge zu perfektionieren, bevor die Morde beginnen.