Soulframe jetzt spielen: Preludes-Alpha und Release-Stand
Soulframe gehört zu den seltenen kommenden Spielen, die man schon spielen kann – nur eben nicht auf dem üblichen Weg. Digital Extremes, das Studio hinter Warframe, hat für sein Free-to-play-Fantasy-Action-RPG noch immer keinen Release-Termin angekündigt, und auf Steam findet sich lediglich der Hinweis, dass es bald erscheint. Stattdessen baut das Studio Soulframe Preludes weiter aus: eine geschlossene Alpha für PC, in die man über eine Warteliste auf der offiziellen Website oder mit einem Founder-Paket gelangt.
Deshalb ist „Wie kann ich Soulframe spielen?“ inzwischen die wichtigere Frage als „Wann erscheint es?“. Der aktuelle Build, Preludes 16: Of Hook & Hound, erschien am 18. September 2026 mit Angeln, der Bindung zu einem Wolfswelpen und einem dynamischen Wettersystem. Auf der TennoCon 2026 kam eine neue Story-Quest mit Ben Starr hinzu, den viele als Sprecher aus Clair Obscur: Expedition 33 kennen. Jedes Update formt das Spiel vor den Augen der Community statt hinter verschlossenen Türen.
In diesem Artikel erklären wir, wie der Zugang zu Preludes funktioniert, welche Art RPG Soulframe werden will – Pakte, Tugenden, Nahkampf und Magie statt der Schusswaffen und Parkour-Akrobatik von Warframe –, welche Features für 2026 bestätigt sind und warum der fehlende Release-Termin eher bewusste Strategie als Warnsignal ist.
Release-Termin: Nicht angekündigt (geschlossene PC-Alpha „Soulframe Preludes“ läuft)
Entwickler: Digital Extremes
Publisher: Digital Extremes
Genre: Free-to-play-Fantasy-Action-RPG
Plattform: PC
Offizielle Website: soulframe.com
So kommst du in Soulframe Preludes
Preludes ist ein geschlossener Alpha-Playtest, und Digital Extremes betont ausdrücklich, dass es sich um einen experimentellen Build handelt, der durch Feedback geformt wird. Es gibt zwei Wege hinein: Du trägst dich kostenlos in die Warteschlange auf soulframe.com ein, aus der jede Woche zufällig Spieler gezogen werden, oder du schaltest den Zugang als Founder sofort frei. Zusätzlich wurden Einladungen als Twitch Drops während offizieller Devstreams verteilt.
Die nummerierten Updates sind kostenlos, und laut Studio läuft Preludes weiter, bis das Spiel bereit für einen breiteren PC-Launch ist. Die Steam-Wunschliste verschafft keinen Zugang, hält dich aber über die Entwicklung auf dem Laufenden.
Pakte, Tugenden und drei Kampfstile
Du spielst einen Gesandten – im Original „Envoy“ –, in dessen Adern uraltes Fey-Blut fließt. Dadurch widerstehst du der Ode'n-Magie, die das Land Alca seine Riten und seine göttlichen Omen-Bestien vergessen ließ. Befreist du diese Bestien, entstehen Pakte mit arkanen Fähigkeiten. Drei Tugenden prägen deinen Stil: Mut für den heroischen Sturmangriff im Nahkampf, Anmut für Heimlichkeit oder geduldiges Bogenschießen und Geist für Magie, die direkt aus dem Land strömt.
Gekämpft wird mit Klingen, Bögen und Stäben, und außerhalb von Kämpfen lassen sich Waffen, Pakte und Loadouts über den Nightfold frei wechseln. Wer gern die Angriffsmuster von Gegnern in Dark Souls III studiert, wird Soulframes Schwert-und-Magie-Ansatz näher an dieser Tradition finden als am rasanten Shooter-Gameplay von Warframe.

Schwert, Bogen und Stab Seite an Seite: Jede Tugend passt zu einer anderen Rolle, wenn sich Gesandte gegen die Soldaten der Ode verbünden.
Midrath, Fabeln und Koop für bis zu vier Spieler
Deine Reise beginnt auf der Insel Midrath. Du übernimmst Fabeln, um den verderbten Omen-Bestien zu helfen, suchst Weltenbäume, befreist eroberte Festungen in Belagerungen, entdeckst versteckte Enklaven und erfüllst Votivaufgaben gegen die Ode. Unterirdische Gebiete wie die Dermak-Unterstadt, die Lichtungen von Anduin und die sich ständig verändernden Neath'uns sorgen für dungeonartige Abwechslung.
Alles lässt sich solo spielen, doch Gruppen mit bis zu vier Spielern können gemeinsam auf Erkundung gehen. Diese Mischung aus gemeinsamem Entdecken und Craften kommt allen bekannt vor, die mit Freunden in Enshrouded eine Basis gebaut haben.

Ein Gesandter stellt sich einer verderbten, bärenartigen Kreatur in grüner Magie – solche Kämpfe sind eng damit verknüpft, Alca von der Verderbnis der Ode zu heilen.
Was 2026 dazukam
Auf der TennoCon im Juli 2026 zeigte Digital Extremes die Fabel „Warsongs“ mit Ben Starr als Antagonist Tempest Bayor, außerdem den Vadagar-Pakt als verderbten Fortschrittspfad und einen neuen Bosskampf gegen den Mendicant Reinbreaker. Preludes 16 brachte anschließend Angeln, einen Zweihandstreitkolben, einen Zauberstab, ein Seitenwaffen-Rapier und einen Wolfswelpen, den du großziehst, bis er dich im Kampf unterstützt. Reittiere sollen laut Studio noch in diesem Jahr in Preludes erscheinen.
Stärken und Bedenken
Die offene Entwicklung ist Soulframes größte Stärke: Das Studio iteriert öffentlich, und Spieler können sich selbst ein Urteil bilden. Die Kehrseite ist Unsicherheit. Es gibt kein Startfenster, spielbar ist Soulframe derzeit nur auf dem PC, und als Free-to-play-Titel wird die langfristige Monetarisierung genauso wichtig sein wie das Kampfsystem.
Lohnt sich der Einstieg schon jetzt?
Wenn du gern zusiehst, wie ein RPG Gestalt annimmt, und dich Ecken und Kanten einer Alpha nicht stören, lohnt sich ein Platz in der Preludes-Warteschlange. Wer lieber eine fertige Welt erkunden will, wartet auf den breiteren Launch – und kann sich die Zeit mit einem Fantasy-Klassiker wie The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered aus dem Urazon-Katalog vertreiben.